Ein Tausendsassa lernt nie aus

Luisa Wietzorek Foto: Clemens Haardiek

Die 26-jährige Berliner Schauspielerin Luisa Wietzorek ist ein Multitalent. Sie spielt, singt, tanzt und ist eine der erfolgreichsten Synchronsprecherinnen des Landes. Diese Woche startete die neue Nickelodeon-Serie „Groove High“ mit ihr in der Hauptrolle. globe-M erzählte Wietzorek warum sie ein Tausendsassa ist, wie sie den Beruf des Schauspielers versteht und warum ihr erstes Interview ein Reinfall war.

globe-M: Anfang Oktober startete auf Nickelodeon die neue Serie „Groove High“ mit Ihnen in der Hauptrolle „Zoe“. Darin dürfen Sie tanzen, singen, spielen und sich selbst auch noch als Cartoon synchronisieren. Wie war diese Arbeit für Sie?

Luisa Wietzorek: Tja, das stimmt alles, aber tanzen darf ich nur in meiner Lieblingsfolge und da verläuft es auch nicht so ganz, wie man es sich vorstellt. Das Projekt kam ganz unverhofft und bot mir Alles, was ich liebe, in einem Format unterzubringen. Da hab ich's einfach angenommen! Der Regisseur, mein Partner und das ganze Team waren toll. Das Projekt ist einfach süß! Ich darf witzig und ausgeflippt sein und dazu noch singen.

globe-M: Und wie war die Resonanz bisher?

Luisa Wietzorek: Sehr gut. Neue Serien haben es ja oft schwer, aber ich denke, dass wir unseren Platz finden werden. Kinder sind ja Gewohnheitstiere, die müssen sich erst einmal an uns gewöhnen.

globe-M: Wie stehen Sie als Synchronsprecherin dazu, dass man ein deutsches Remake einer Serie macht? „Groove High“ gibt es ja bereits in Großbritannien. Warum synchronisiert man die Serie nicht einfach?

Luisa Wietzorek: Man kann mit Synchronisation schon tolle Arbeit leisten, aber in diesem Fall gibt eine deutsche Besetzung der Serie und dem Zuschauer auch noch eine heimische Identifikationsperson. Das finde ich gut. Eine Serie neu zu drehen, bedeutet natürlich mehr Aufwand, aber auch die Möglichkeit, eine neue Variante zu kreieren. Dadurch, dass ich die Rolle spielen durfte, habe ich sie auch anders gespielt, als wenn ich sie synchronisiert hätte. Wir sind jünger, frecher und freundschaftlicher als das Original. Das bedeutet nicht, dass wir besser oder schlechter sind, aber wir sind mehr als nur der deutsche Abklatsch. Also, wem die englische Version nicht gefallen hat, sollte trotzdem mal bei uns reinschauen!

globe-M: Sie haben keine Musical-Ausbildung. Trotzdem standen Sie sogar schon in dem erfolgreichen Musical „Hinterm Horizont“ in der Hauptrolle auf der Bühne. Wie kamen Sie dazu und woher wussten Sie, dass Sie das können?

Luisa Wietzorek: Als ich hörte, dass es ein Udo Lindenberg Musical geben wird, ahnte ich, das wird ein ehliches Ding. Das fand ich spannend! Ich war sehr dankbar, als ich als Zweitbesetzung von Jessy, der Hauptrolle, gecasted wurde. Denn das war eine tolle Chance und nicht selbstverständlich, wenn man zwar Gesangsunterricht und dergleichen, aber eben nicht eine konkrete Ausbildung hat! Ich probiere gerne neue Sachen aus und bin vielleicht sowas wie ein Tausendsassa. Ich bin Schauspielerin, aber der Beruf bietet doch so viele Möglichkeiten. Meine Eltern haben mich dann zum ersten Mal Singen und Tanzen vor 1800 Leuten gesehen. Ich mache, das was ich mache wirklich gerne und hänge mich zu hundert Prozent rein. Und dann hoffe ich immer, dass es klappt. Mit dem Synchronsprechen war es genau so. Ich habe Chancen bekommen und habe sie zum Glück auch nutzen können.

 

globe-M: Haben Sie Lust, wieder auf der Bühne zu stehen oder zieht es Sie mehr vor die Kamera?

Luisa Wietzorek: Mein Beruf besteht aus Bühne, Kamera und Mikrofon. Für mich gehört alles dazu. Natürlich möchte ich wieder auf eine Bühne, momentan möchte ich aber auch wieder vermehrt drehen. Mein größtes Anliegen ist es, immer wieder neue Sachen auszuprobieren und in Bewegung zu bleiben.

globe-M: Sie wurden 2010 bei dem Deutschen Synchronpreis für herausragende weibliche Synchronarbeit für Ihre Arbeit in „Coraline“ nominiert. Wie verbinden Sie Ihre Synchronarbeit mit dem Schauspielberuf? Oder sind das zwei völlig unterschiedliche Dinge?

Luisa Wietzorek: Ich sehe mich als Schauspielerin, die auch Synchronschauspiel macht. Synchron sehe ich als Facette des Schauspielberufs. Jeder Schauspieler sollte ein bisschen Synchronarbeit beherrschen, da man sich oft selbst synchronisieren muss. Dennoch muss nicht jeder Schauspieler ein guter Synchronsprecher sein und nicht jeder Synchronsprecher ein guter Schauspieler. Denn in beiden Feldern gibt es spezifische Anforderungen.

Ich lerne durch die Synchronarbeit auch viel über den Schauspielberuf. Ich spiele eine Rolle, erfahre vieles über meine Stimme, ich muss Timing beherrschen, eine Situation schnell überschauen und oft sehr schnell eine Rolle ergreifen. Ich weiß, dass viele Synchronisationen kritisch gegenüberstehen, auch ich bin sehr pingelig und freue mich über richtig gutgemachte Arbeit.

globe-M: Sie haben dieses Jahr den Tatort „Blackout“ gedreht, in welcher Rolle sieht man Sie?

Luisa Wietzorek: Da müssen Sie sich noch gedulden. Es ist der Jubiläums-Tatort von Ulrike Folkerts und mehr erfahren Sie erst, wenn er nächstes Jahr gesendet wird. Sorry.

globe-M: Vor drei Jahren gaben Sie ein sehr ehrliches, aber auch provokantes Interview im Spiegel. Darin sagten Sie, sie wollten „international spielen“, würden keine 300 Euro Tagesgage annehmen und nie eine Soap drehen. Wie stehen Sie heute dazu?

Luisa Wietzorek: Als dieses Interview erschien, war ich richtig sauer. Es war mein erstes Interview und lief genau so, wie man es nicht will. Leider vergisst das Internet nicht. Dieses Interview spiegelt mich nicht wieder. Es erschien auch im Fließtext, meine Aussagen wurden nicht in Anführungszeichen als Zitate gebracht. Ich bin kein Mensch der Pauschalaussagen tätigt, jeder, der mich kennt weiß das. Leider kam das in dem Interview aber so rüber.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich gerade eine Daily Soap abgelehnt, habe aber erwähnt, wie sehr ich Kollegen respektiere und verstehe, die Daily Soaps drehen, da ich das selbst schon gemacht habe. Ich habe auch gesagt, dass man so etwas nie pauschal sagen kann. Man muss immer abwägen und für den Moment entscheiden. Meine Synchronarbeit erlaubt mir, dass ich mir überlegen kann, ob ich manche Projekte machen möchte oder nicht, weil es bei mir nicht ums pure Überleben geht. Das kann sich aber immer ändern. Ich überlege mir immer wieder, was ich in jeder Lebensphase möchte.

Dieses Interview diente als Provokation, jeder Schauspieler in der Reihe wurde als Stereotyp skizziert. Ich habe auch gesagt, dass jeder, der nicht für diesen Job brennt, ihn nicht ewig macht, weil man davon nicht reich wird. Man muss den Job lieben, um auch die Durststrecken zu überleben. Ich finde es schade, dass es immer weniger normal bezahlte Jobs in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft gibt. Ich bilde mich weiter, ich spreche Englisch und habe in Los Angeles Unterricht genommen, ich würde sehr gerne international drehen. Das ist für mich auch ein Teil des Berufs. Zusammenfassend finde ich es schade, dass ich falsch dargestellt wurde. Die, die mich kennen, wussten sofort, dass ich das alles nicht gesagt habe, nur leider die, die mich nicht kennen, haben einen falschen Eindruck bekommen.

globe-M: Vielen Dank für das Gespräch

Weitere Informationen 

Luisa Wietzorek wurde 1986 in Berlin geboren und arbeitet seit 2006 als freiberufliche Schauspielerin in Berlin. Außerdem arbeitet Wietzorek seitdem auch erfolgreich als Synchronsprecherin. Mehr dazu auf ihrer Homepage

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