Hauptstadt des Tangos

Jelena Michnenko. Foto: privat

Als es darum ging, einen Deutschkurs beim Goethe-Institut zu belegen, stand für Jelena Michnenko von Anfang an fest, dass dies in Berlin geschehen soll. Der Grund dafür ist ihre Begeisterung für Tango: Die deutsche Hauptstadt gilt als die europäische Tango-Metropole schlechthin. globe-M sprach mit der 30-jährigen Moskauerin über ihre Passion und bekam viele überraschende Einblicke in die Tangoszene Berlins.

 

globe-M: Gleich nach unserem Treffen wollen Sie zu einer Tanzveranstaltung gehen. Sind Sie mit Ihrer grauen Bluse, schwarzen Hose und Ihren sportlichen Schuhen dafür passend angezogen?

Jelena Michnenko: Die richtigen Schuhe habe ich selbstverständlich mit. Für eine Milonga braucht man auf jeden Fall hohe Absätze, sonst müsste ich die ganze Zeit auf Zehenspitzen tanzen. Und eine andere Bluse habe ich zum Umziehen auch gleich dabei. Die ich jetzt anhabe, wäre zwar auch in Ordnung, aber die andere ist einfach etwas kesser und luftiger.

globe-M: Jetzt muss ich gleich nachfragen: Was ist eine „Milonga“?

Jelena Michnenko: Milonga wird eine Tanzveranstaltung genannt, zu der jeder kommen kann, der gern Tango tanzt. Das ist die traditionsreichste Form, und gleichzeitig eine sehr moderne, weil wandelbare und offene Veranstaltung. Bei einer Milonga tanzt man zu drei Rhythmen: Tango, Vals und Milonga, die für gewöhnlich in Sätzen aus jeweils drei Stücken hintereinander gespielt werden.

globe-M: Milonga ist also auch ein Rhythmus? Und wieso gibt es bei einem Tangotanzabend auch Walzer, wenn ich das Wort „Vals“ richtig verstehe?

Jelena Michnenko: Entschuldigen Sie bitte, dass ich Sie gleich mit all den „Fachtermini“ konfrontiere. Diese Begriffe sind für mich so selbstverständlich, dass ich nicht daran denke, dass sie nicht unbedingt jedem geläufig sind. Also sowohl Vals als auch Milonga sind Tangoarten. Mit dem Wort „Tango“ bezeichnet man in diesem Zusammenhang nur den melancholischen Tango Argentino, der den meisten – wenn auch vielleicht in einer Bühnenversion – bekannt sein dürfte. Vals ist in der Tat eine mit dem Walzer vermischte Form. Die Schritte sind dabei die gleichen wie bei Tango, aber es werden kaum stoppende Figuren verwendet, man tanzt in einem fortlaufenden, schwingenden Fluss. Milonga gilt als Vorläuferin des Tangos und ist seine schnellste und heiterste Untergattung. Milonga erfreute sich schon immer einer sehr großen Beliebtheit, daher vermute ich, dass aus diesem Grund die Veranstaltungen und in Buenos Aires übrigens auch die Tanzlokale mit dem gleichen Wort bezeichnet werden.

globe-M: Sind diese drei Untergattungen für eine Milonga quasi obligatorisch?

Jelena Michnenko: Ja, das könnte man so sagen. Es gibt ja sehr unterschiedliche Veranstaltungen, bei denen Tango dargeboten wird: von Shows über Standardtänze bis hin zu Electro-Tango. Aber zu Milongas trifft man sich, um eben diese Arten von Tango zu tanzen. Wie gesagt, es handelt sich um eine traditionsreiche Angelegenheit, die generell einer gewissen Ordnung unterliegt und sich durch bestimmte Benimmregeln auszeichnet.

globe-M: Welche wären das zum Beispiel?

Jelena Michnenko: Normalerweise fordert der Mann die Frau auf, aber man erspart ihm die unangenehme Situation, den ganzen Saal überqueren zu müssen, um womöglich einen Korb zu bekommen und wieder alleine an seinen Platz zu gehen. Also wird man zum Tanz durch einen Blickkontakt eingeladen, die Zustimmung erfolgt durch das Kopfnicken. Bei meiner Kurzsichtigkeit ist allerdings dafür schon eine gewisse räumliche Nähe notwendig, sonst übersehe ich leicht jeden noch so eindringlichen Blick. Eine weitere Gepflogenheit ist, dass man mit einem Partner das ganze „Set“, also die drei Tänze, die hintereinander gespielt werden, zusammen tanzt. Es gilt als sehr unhöflich, den Partner vor dem Ende des Sets zu verlassen, egal wie ungeschickt er sich anstellt.

globe-M: Gibt es wirklich kein Entrinnen?

Jelena Michnenko: Da müsste man schon eine Ohnmacht oder so etwas vortäuschen.

globe-M: Wie lange tanzen Sie schon Tango?

Jelena Michnenko: Im Oktober werden es genau sechs Jahre sein. Sich in schönen Kleidern anmutig zu Musik zu bewegen, davon habe ich – wie wahrscheinlich die meisten Mädchen – schon seit meiner Kindheit geträumt. Zunächst habe ich es mit Flamenco versucht. Erst ein paar Jahre später habe ich per Zufall eine junge Frau kennengelernt, die mich zu ihrem Tangokurs mitnahm, und da es an meinem Geburtstag war, kam ich gleich „dran“: In dieser Schule gab es nämlich eine Tradition, dass das Geburtstagskind mit jedem der anwesenden Tänzer jeweils eine Runde tanzte. Es war mir natürlich sehr peinlich, weil ich ja keinen einzigen Schritt kannte, aber gleichzeitig fand ich das Ganze sehr angenehm. Man wurde umarmt, zärtlich geführt und in eine wortlose Kommunikation eingebunden.

globe-M: War es diese soziale Komponente, die Sie auf den Tangogeschmack gebracht hat?

Jelena Michnenko: Ja, das auch. Am Tango fasziniert mich außerdem seine grenzenlose Offenheit. Bei einer Milonga ist jeder willkommen: wahre Könner und blutige Anfänger, Junge und Alte, Dünne und Dicke, Sportliche und Schwächliche. Das fällt einem besonders in Berlin auf. Es gilt nicht umsonst als Tango-Hauptstadt Europas. Nirgendwo gibt es so viele Tänzer und so viele Veranstaltungen wie hier. Und dadurch kann jeder Mensch sich immer eine passende „Clique“ finden. Darunter verstehe ich andere Tangobegeisterte, die nicht nur auf dem gleichen Tanzlevel sind, sondern sonst zu einem passen etwa nach Alter, Interessen, Lebenseinstellung usw. Es ist eine Art erweiterter Freundeskreis.

globe-M: Wie groß schätzen Sie Ihre persönliche Clique ein?

Jelena Michnenko: Es sind an die hundert Menschen, von denen ich ein Dutzend oder manchmal sogar mehr bei einer der Milongas treffe und mich auf sie freue.

globe-M: Wir sprechen jetzt immer noch über Berlin, oder?

Jelena Michnenko: Ja, gewiss. Es ist wirklich einmalig, wie groß und vielfältig die Tangoszene Berlins ist. Täglich gibt es nicht weniger als zwei bis drei, und am Wochenende sechs oder sieben Tanzgelegenheiten.

globe-M: Ja, aber hundert Gleichgesinnte in einer Stadt, in die Sie nur für eine relativ kurze Zeit zum Deutschlernen gekommen sind, das überrascht mich doch sehr. Wie viele Tänzer kommen bei so einer Milonga überhaupt zusammen?

Jelena Michnenko: In größeren Sälen wie zum Beispiel im Clärchens Ballhaus werden es ein paar Hundert sein.

globe-M: Das hätte ich nie gedacht…

Jelena Michnenko: Mehr Tänzer als in Berlin hat nur Buenos Aires. Aber wenn ich ehrlich bin, finde ich die Atmosphäre in Berlin angenehmer als in Argentinien. Es mag sein, dass Tango dort irgendwie authentischer ist, es gibt da auch viele wirklich exzellente Tänzer. Aber zu den Tangoabenden kommen in Buenos Aires nicht nur Tangoliebhaber, wie es in Berlin der Fall ist, sondern auch zahlreiche schmierige Typen, denen es weniger ums Tanzen, sondern um Körperkontakt geht. Schön ist das nicht gerade.

globe-M: Wie lange noch, glauben Sie, wird Tango Sie in seinem Bann halten?

Jelena Michnenko: Tango ist wie eine Sucht, die einen nie wieder loslässt.

globe-M: Das soll aber keine Warnung sein, nicht wahr?

Jelena Michnenko: Ganz im Gegenteil.

globe-M: Vielen Dank für das Gespräch.

 

Weitere Informationen
Jelena Michnenko lebt in Moskau, ist studierte Juristin und begeisterte Tangotänzerin. Für globe-M hat sie eine kleine Auswahl von Videos zusammengestellt, um zu zeigen, was ihrer Meinung nach ein schöner Tango ist.
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