Lebendige Folien - Media Art von Saana Inari

Saana Inari: Self portrait with a deer, 2011

Fotografie, Performance, Gesang und Tanz, Bildhauerei, Video und Animation: Die Arbeiten der finnischen Künstlerin Saana Inari entziehen sich einer abgrenzenden Einordnung. Sie sind stark beeinflusst durch Träume und Momente, in denen Erzählungen lebendig werden und Charaktere entstehen.

Räume ohne Grenzen

Saana Inari, 1983 in Kahala, Finnland geboren, studierte an der Finish Academy of Fine Arts in Helsinki Media Art und Bildhauerei. In ihrer Kunst verbindet sie verschiedene Techniken und Elemente des traditionellen Handwerks mit den Möglichkeiten der neuen Medien. Seit 2008 lebt Saana in Berlin und arbeitet hier in ihrer ganz eigenen künstlerischen Sprache.

In der Bewegung ihrer Gedanken, Gefühle und ihres Körpers findet Saana ganz eigene Räume der Wahrnehmung, die sie in die Realität überträgt. In ihrer Kunst finden diese Ausdruck als Gesamtkunstwerk, ohne ein solches explizit konzipieren zu wollen.


Saana Inari: Bunny, 2011

Saana Inari lebt und arbeitet in ihrem Studio, intensiv, Tag für Tag. Es sind diese hundert Prozent, doch nicht in der heute so oft und werbewirksam propagierten "just do it" Manier. Ihre Kreativität bewegt sich zwischen Traum, Alltag und Kunstleben wie selbstverständlich, ohne festen Plan, aber niemals planlos.

Geschichten mit Tiefe

Kunst entsteht auf verschiedenen Ebenen, im Kopf, im Körper, in der Kommunikation, auch in Träumen. Saana Inari inspirieren diese, an die Oberfläche des Bewusstseins gelangten Sequenzen zu Arbeiten wie der Performance Morph! Sie entwickelte eine Metamorphose zwischen menschlichen und tierischen Wesen, aufgeführt im April 2012 in Melbourne. Saana erzählt die Geschichte einer Begegnung, fragt nach der Zuordnung und Wertigkeit. Sie erzählt Geschichten, intensiv und zugleich offen für die Zuschauer. Diese entscheiden selbst, wie tief sie in die visuelle Erzählung einsteigen möchten, wie weit sie sich auf die Kunst-Geschichte einlassen wollen.


Saana Inari: Morph!, 2012

Auch die Künstlerin lässt sich auf Gemeinschaftsprojekte ein, kooperiert mit Freunden und Kollegen, lädt sie ein, an ihren Videos oder Installationen aktiv teilzuehmen. In der Berliner Galerie Musterzimmer präsentiert Saana Inari aktuell ihre Arbeiten.


Saana Inari: Self portrait with a deer, 2011

Fast immer ist die Künstlerin die Akteurin, übernimmt die Hauptrolle in ihren Videoarbeiten oder Installationen. Die körperliche Verbindung zu ihren Projekten ist Ausdruck der starken Identifizierung mit einer Kunst, die seit Kindertagen zu ihrem Leben gehört. Selbstporträts spielen eine besondere Rolle im Werk der Finnin. Ihr Self portrait with a deer, entstanden 2011 in Berlin als Videoproduktion mit Anmiation, wurde auf den Kurzfilmtagen in Oberhausen und anderen internationalen Veranstaltungen gezeigt. Sie zeigt die Geschichte einer jungen Frau, inszeniert als Performance mit eingespielten Zeichnungen, deren Suche nach ihrem Leben erst durch das Akzeptieren der eigenen Grenzen möglich wird.

Diese Grenzen sind jedoch nicht als Limit definiert, sondern ermöglichen einen kreativen Freiraum, in dem Saana Inari ihre intensive, sensible und starke Kunst entwickelt und lebt. "Ich denke nicht darüber nach, ob das, was mich gerade beschäftigt, noch Leben oder schon Kunst ist."

Weitere Informationen

Saana Inari

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Expertenstimmen Archiv

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25.Sep.2014Positionen zur Positions
25.Sep.2014"Der Berliner Mythos allein zieht nicht mehr"
24.Sep.2014Neue Positionen beziehen
21.Sep.2014Tanzskulpturen
09.Sep.2014Erst Marathon, dann Freakshow
06.Sep.2014Choreographie der Schwerelosigkeit
06.Sep.2014Das Dunkle in uns
06.Sep.2014„Manchmal ist das Narrativ fast tyrannisch“
04.Sep.2014„Wir schulden den Bayaka unseren Film“
31.Aug.2014Katharsis durch Reizüberflutung
20.Aug.2014„Georgien ist näher am Leben.“
16.Aug.2014Nicht nur in Stein gemeißelt
14.Aug.2014Keine Kategorien bitte
11.Aug.2014Von Moskau nach Berlin und zurück
10.Aug.2014Virtuelle Bilderwelten
06.Aug.2014Phönix aus der Asche
06.Aug.2014Landschaftsfantasien
30.Jul.2014„Als würde man in ein fremdes Land reisen“
28.Jul.2014Cindy Sherman im MoMA
28.Jul.2014Courage heißt schon, als Künstler zu leben
22.Jul.2014Angela Merkels „Hoffotograf“
19.Jul.2014Schlüsselmomente mit Mitmachfaktor
10.Jul.2014Nächtliche Youtube-Fantasien
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05.Jul.2014„Die Wirklichkeit ist noch wesentlich heftiger“
30.Jun.2014„Universelle Erfahrung ohne Sprachbarrieren“
30.Jun.2014„Erich Kästner war damals schon altmodisch“
22.Jun.2014„Man müsste aus dem modernen Leben aussteigen“
16.Jun.2014Das Gedicht bestimmt die Farbe des Konzerts
13.Jun.2014Von der Bedeutung der Kunst
09.Jun.2014„RLF ist reflexiv und nicht positivistisch“
08.Jun.2014Ganz groß mit Hut
07.Jun.2014Du bist überall auf der Erde
06.Jun.2014Mikroben als Kunststars
30.Mai.2014„Ich nehme elektromagnetische Wellen wahr“
27.Mai.2014Von der Eisprinzessin zur Stilkönigin
21.Mai.2014Gestalten und Beobachten
21.Mai.2014Nordisches Speed-Dating in Berlin
19.Mai.2014Im Ravekostüm mit 50?
18.Mai.2014„Wir lieben das Risiko, zu scheitern“
13.Mai.2014Farben des Nordens
12.Mai.2014„Wir sollten bei unseren Revolutionen tanzen“
12.Mai.2014 David Hasselhoff singt für globe-M
11.Mai.2014Von Hackern und Hippies lernen
11.Mai.2014TV-Million durch Cannabiskampagne
29.Apr.2014 Sorgen um ein zerrüttetes Land
23.Apr.2014 Lust auf Neues
21.Apr.2014„Ich kann auch gerne mal läpsch sein“
20.Apr.2014 Der richtige Ton
17.Apr.2014 Auf der Suche nach Herausforderungen
13.Apr.2014Ich kann mir den Film in Farbe nicht vorstellen
12.Apr.2014Mich interessiert mehr der Blick daneben
06.Apr.2014Klavierspiel mit Freude
05.Apr.2014„Die Fragen werden bleiben“
02.Apr.2014"Wir waren schon heiße Typen"
01.Apr.2014"Wir waren schon heiße Typen"
24.Mär.2014„Hat man Eier, oder hat man keine?“
20.Mär.2014„Wir sind alle aus Spirit gemacht“
17.Mär.2014Beim Jazz muss man sich entblößen
07.Mär.2014Berlin hat die Kunst in mir hervorgebracht
06.Mär.2014„Für mich ist die Wahl eines Films persönlich“
04.Mär.2014Den französischen Schubladen entkommen
02.Mär.2014Close Up! als Kontakt zur Bodenstation
25.Feb.2014Beethoven plus Hindemith
14.Feb.2014Monatliche Wundertüte
10.Feb.2014Storytelling wie vor 50 000 Jahren
10.Feb.2014„Ich sehe über 600 Filme im Jahr“
03.Feb.2014Neue Räume schaffen
02.Feb.2014MY MISERY IS FOR YOUR ENTERTAINMENT
29.Jan.2014Berlin jazzt
20.Jan.2014„Inspiration ist wie Bauchschmerzen“
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16.Jan.2014„Ein lustiges Land mit einer seltsamen Kultur“
13.Jan.2014Die Farbe des Chansons
10.Jan.2014Leben als Kunstform
09.Jan.2014Die künstlerische Internationale
30.Dez.2013Musik für Erfahrene
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17.Dez.2013Das Zielgerichtete überwinden
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07.Dez.2013 Faszination Kunstmarkt
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21.Nov.2013 Symphonie einer großen Welt
21.Nov.2013„Es war filmmäßig“
11.Nov.2013 Splitter einer Ära
08.Nov.2013 Ein Geschenk aus Liebe
07.Nov.2013„Die Mentalität muss sich ändern“
04.Nov.2013 Uns interessiert, was wir nicht kennen
31.Okt.2013"Suche nach Gemeinschaft verbindet uns alle"
22.Okt.2013Schöne Wetteraussichten
20.Okt.2013Von der Vergeistigung der Materie
18.Okt.2013Berliner Nächte aus der 90 Grad-Perspektive
11.Okt.2013Intellektueller Pop
10.Okt.2013Ein Tausendsassa lernt nie aus
08.Okt.2013 Die Grenzgängerin
05.Okt.2013Nackte Seele
23.Sep.2013Städteplanung nach Darwin
16.Sep.2013Malen ist meine Meditation
15.Sep.2013Talentfinder
14.Sep.2013Hauptstadt des Tangos
14.Sep.2013Unter dem Pflaster der Linienstraße ‑ Zadig! 
13.Sep.2013Mut steht ihr gut
03.Sep.2013 Herausfordernde Lebendigkeit
27.Aug.2013Eine Frage des Geldes
26.Aug.2013Autobiographische Metaebene
24.Aug.2013Die Welt will, dass man erwachsen wird
20.Aug.2013Neue Töne aus der Uckermark
15.Aug.2013 Ein Traum fürs Leben
15.Aug.2013Der Blick zurück nach vorne
11.Aug.2013Kunst ohne Imagepflege
05.Aug.2013 Lalys Lalylalas
02.Aug.2013 Illusion im Dienste der Wahrheit
30.Jul.2013Zwischen Sorbonne und Depardieu
26.Jul.2013Nobelpenner mit Plattenvertrag
25.Jul.2013Jedermann - Ein Modezar im Zelt
19.Jul.2013Lodernde Leidenschaften
18.Jul.2013Mörderische Nische
05.Jul.2013Soziale Kreativität
04.Jul.2013Prada trifft auf Wes Anderson
01.Jul.2013„Der echte Heimatfilm ist tot“
27.Jun.2013Wir wollen mehr als nur Events
27.Jun.2013Für Chile arbeiten
21.Jun.20132500 Quadratmeter Glitzerwelt
11.Jun.2013„Im Alter möchte ich Udo Jürgens sein“
07.Jun.2013„Fresse halten, Bass spielen“
29.Mai.2013Erfrischend mutig - Rosalie Thomass
23.Mai.2013Imogen Kusch ‑ ein "24-Hour-Artist"
20.Mai.2013Visuelle Themenwelten
18.Mai.2013Himmel und Wasser
18.Mai.2013Bösewicht mit großem Herz
16.Mai.2013Musterhaft
10.Mai.2013Berlin Transit
10.Mai.2013„Theater ist für mich der Ur-Moment“
09.Mai.2013Für Recht und Gerechtigkeit
09.Mai.2013Kunst und Kommunikation
08.Mai.2013Mehr als kleine Strichmännchen
08.Mai.2013Schauen und Staunen
08.Mai.2013Designzauber aus dem Norden
08.Mai.2013Näkemiin Suomi!
08.Mai.2013Lebendige Folien - Media Art von Saana Inari
08.Mai.2013Szenetreff versus Beschaulichkeit
08.Mai.2013Jung und echt unter deutscher Flagge
08.Mai.2013Der Malteser Schatz
08.Mai.201340 Jahre „Schwarzer September“
08.Mai.2013Glamour auf rotem Teppich
08.Mai.2013Produktion und Verwertung
08.Mai.2013Bilderkrieg
08.Mai.2013Das menschliche Maß
08.Mai.2013Ein scheinbar unmögliches Projekt
08.Mai.2013Blindes Verständnis
08.Mai.2013Tanz, Musik, Film und Text

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