Man ist so jung...

Kent © promo

Der französische Sänger Kent macht Musik, seitdem er zwanzig ist. Als Punkrocker hat er angefangen und dann immer weiter gemacht, Hits komponiert für sich und Andere. Dieses Jahr erschien seine neueste CD „Le Temps des âmes“, Zeit der Seelen. Mit globe-M sprach er über die neuen Lieder, über Jugendwahn und gefühltes Alter, über künstliche Intelligenz, die lange Liebe zu seiner Frau und über sein wachsendes Interesse an Deutschland.

globe-M: Wie alt fühlst Du dich?

Kent: Das hängt immer vom Moment ab und von den Leuten, denen ich begegne.

globe-M: Im Lied „Jeune con“ (junger Idiot) singst du darüber, wie jung Du Dich oft fühlst und Dich deshalb daneben benimmst.

Kent: Ja, manchmal denke ich eben immer noch, ich sei so jung. Das ist so eine Tendenz bei mir, dass ich mich oft wie ein Jugendlicher fühle. Und dass ich andere Leute in meinem Alter, die vielleicht keine Künstler sind, für älter als mich halte und denke, die sehen ja verdammt alt und müde aus. Ich hab lange gebraucht, um mich erwachsen zu fühlen und mit Vierzig ist die Uhr dann stehen geblieben, was Wissen, Erfahrung und Neugier betrifft. Ich fühle mich jetzt reif und bedauere, dass die Zeit weiter geht. Vor fünfzig Jahren war man mit Fünfzig schon irgendwie alt, heute zieht man die Jugend ja immer weiter bis zu einer gefährlichen Grenze. Es gibt im Französischen den Begriff der „adulescents“, der ewig jung bleiben wollenden Erwachsenen.

globe-M: Geht es darum auch im Lied „Le temps des âmes“, das beschreibt, wie die Körper vergehen und nur die Seelen übrig bleiben?

Kent: Nein, eigentlich nicht. In diesem Lied geht es eher um ein post-humanistisches Konzept, um künstliche Intelligenz. Um Maschinen, die schneller denken als der Mensch. Das künstliche Gedächtnis ist verlässlicher als das menschliche. Der Körper ist eigentlich Ballast für die Intelligenz.

globe-M: Und wo ist dann die Seele?

Kent: Die Intelligenz ohne Körper, da kommt man ja zur Idee einer Seele. Wir wissen ja gar nicht, ob so was wie eine Seele überhaupt existiert. Eine Möglichkeit ist, dass man das, was man erlebt hat als künstliches Gedächtnis behält, alle Informationen bleiben, dann würde die künstliche Intelligenz so was wie eine Seele bewahren.

globe-M: Das fasziniert Dich anscheinend sehr?

Kent: Man kann wirklich anfangen sich vorzustellen, dass in einer gar nicht so fernen Zukunft ein Computer fähig sein wird, die Gedanken eines Menschen zu analysieren. Dann würde man eine Art « DNA » von seinem Denken erhalten. Nach seinem Tod könnte man also seine Art zu denken reproduzieren, ihn wieder „denken“ lassen. Natürlich kann man noch lange über den Begriff der Seele debattieren!

globe-M: Und genau darüber wolltest Du also auf der neuen CD singen?

Kent: Wenn ich schreibe, kommen Bilder, vielleicht wollte ich ja was ganz Anderes schreiben, aber dann behalte ich das, was kommt. Auf der neuen CD spreche ich darüber, was ich mit Fünfzig fühle. Dieser Jugendkult ist ja auch eine Aussparung des Themas „Alter“. Heute muss man sich ja regelrecht wie ein junger Idiot benehmen. Man schmeißt Leute raus, Junge sind noch nicht so müde, und arbeiten für weniger Geld, meckern nicht so viel.

globe-M: Gibt es den Jugendkult denn auch in der Musik oder hat es einen Wert erfahrener Musiker zu sein?

Kent: Man verwechselt Frische und Neuheit und nimmt immer an, dass jemand, der schon älter ist, nichts Neues mehr erfinden kann. Wenn man da zum Beispiel an Picasso denkt, der seine wichtigsten Bilder zwischen Fünfzig und Achtzig gemalt hat… In meinem Lied „Avec élégance“ ‑ von Jacques Brel geliehen ‑ singe ich darüber; wenn man den rutschigen Hang nach unten spürt, es aber eben aushält und nicht jammert. Aber es ist schon ungerecht, der menschliche Körper ist wirklich so was wie ein Gefängnis.

globe-M: Die Liebe zwischen Deiner Frau und Dir überdauert jedenfalls die Zeit …darüber hast Du das sehr berührende Lied „Notre amour“ geschrieben.

Kent: Wir kennen uns ja, seit wir Zwanzig sind. Wir verändern uns gemeinsam. Wie bei einer Ski-Abfahrt, jeder fährt so seinen Stil und am Ende treffen wir uns dann wieder.

globe-M: Der deutsche Pianist Marc Haussmann begleitet Dich auf der aktuellen Tournee. Wie ist es mit einem Deutschen zu arbeiten?

Kent: Das ist, als würde ich reisen ohne mich bewegen zu müssen.

globe-M: Was fasziniert Dich so an Deutschland oder Berlin – die großen Blondinen vor allem, die auch im Lied „Ombre berlinoise“ (Berliner Schatten) vorkommen?

Kent: Ja, lieber Deutsche als Spanierinnen, zum Beispiel. Ich glaube, Deutschland fasziniert mich vor allem. Berlin ist natürlich für Künstler sehr verlockend, eine schöne Stadt, in der man einfach leben kann. Ich hab jetzt manchmal auch Lust, andere Städte in Deutschland zu entdecken. Und ich lerne ja jetzt auch Deutsch. Und je mehr ich die Sprache lerne, desto mehr habe ich Lust, die Mentalität kennen zu lernen.

globe-M: Du hast auch schon mal mit der deutschen Band „Element of Crime“ zusammen gespielt in einem Konzert.

Kent: Ja, das war 1996. Ein französischer Tourneeveranstalter hat sich damals diesen Austausch ausgedacht. Ich bin mit ihnen durch mehrere deutsche Städte getourt, sie waren dann aber nur in Paris. Es hat dann auch noch einige Probleme mit den Plattenlabels gegeben, das war nicht ganz ausgewogen, jedenfalls ist es nicht weiter verfolgt worden. Mit dem Gitarristen Jakob Friedrich bin ich aber immer noch befreundet.

globe-M: Und emfandest Du es anders, in Deutschland aufzutreten?

Kent: Nein, eigentlich nicht. Aber nachdem ich im Ausland gespielt hatte, bin ich in Frankreich anders aufgetreten. Wenn ich auf Französisch singe, steht der Text im Vordergrund, im Ausland aber die Musik. Daran hab ich bei den Auftritten gearbeitet, und vertraue jetzt noch mehr meiner Musik, wenn ich auf die Bühne gehe. Ich denke dann wirklich an die Lieder, die ich singe. Früher dachte ich vor allem, ich müsste jetzt gleich der große Verführer auf der Bühne sein. Manchmal dauert es eben, bis man so was wie eine künstlerische Weisheit erreicht.

globe-M: Du hast diesen Sommer gerade 20 Sendungen über die Arbeit an der Musik von innen gesehen auf France Inter gestaltet. War das eine gute Erfahrung?

Kent: Die Sendungen „Vibrato“ zu machen war eine Menge Arbeit. Hat mir gefallen, musste viel recherchieren, ist aber einfach ein anderes Metier. Kam auf jeden Fall bei den Hörern sehr gut an.

globe-M: Wann gehst du in Rente?

Kent: Diese Frage stelle ich mir nicht. Rente, das wäre in meinem Fall das Ende der Lust. Aber seit einiger Zeit ist es wirklich so, dass ich nicht mehr jeden Tag Lust auf die Musik habe. Es ist schwer zu denken „jetzt hab ich ausgedient“, aber der Beruf hat sich sehr verändert, ist jetzt super-industrialisiert. Alle denken nur noch in „Events“, selbst junge Musiker geben sich zwei Jahre, dann ist Schluss, es gibt gar nicht mehr wirklich so etwas wie eine „Karriere“.

globe-M: Und was kommt dann?

Kent: Vielleicht Bücher schreiben. Wenn ich das schaffe und ich selbst bleibe dabei, hör ich vielleicht wirklich bald mit der Musik auf.

globe-M: In Berlin lernst du jetzt Deutsch – das wird sogar bezahlt aus Frankreich.

Kent: Ja, das kann man als Künstler beantragen. Ich toure ja seit zehn Jahren in Deutschland, da möchte ich auch aus Höflichkeit dem Publikum gegenüber ein bisschen Deutsch sprechen können. Und auf meiner neuen CD wird es deutsche Versionen geben.

globe-M: Kent, vielen Dank für das Gespräch.

 

Weitere Informationen

Kents Webseite

Expertenstimmen Archiv

DatumSortiericonTitel
29.Sep.2014Selbstauswertung bis hin zum Ernstfall
25.Sep.2014Positionen zur Positions
25.Sep.2014"Der Berliner Mythos allein zieht nicht mehr"
24.Sep.2014Neue Positionen beziehen
21.Sep.2014Tanzskulpturen
09.Sep.2014Erst Marathon, dann Freakshow
06.Sep.2014Choreographie der Schwerelosigkeit
06.Sep.2014Das Dunkle in uns
06.Sep.2014„Manchmal ist das Narrativ fast tyrannisch“
04.Sep.2014„Wir schulden den Bayaka unseren Film“
31.Aug.2014Katharsis durch Reizüberflutung
20.Aug.2014„Georgien ist näher am Leben.“
16.Aug.2014Nicht nur in Stein gemeißelt
14.Aug.2014Keine Kategorien bitte
11.Aug.2014Von Moskau nach Berlin und zurück
10.Aug.2014Virtuelle Bilderwelten
06.Aug.2014Phönix aus der Asche
06.Aug.2014Landschaftsfantasien
30.Jul.2014„Als würde man in ein fremdes Land reisen“
28.Jul.2014Cindy Sherman im MoMA
28.Jul.2014Courage heißt schon, als Künstler zu leben
22.Jul.2014Angela Merkels „Hoffotograf“
19.Jul.2014Schlüsselmomente mit Mitmachfaktor
10.Jul.2014Nächtliche Youtube-Fantasien
05.Jul.2014Zwischen Technik und Poesie
05.Jul.2014„Die Wirklichkeit ist noch wesentlich heftiger“
30.Jun.2014„Universelle Erfahrung ohne Sprachbarrieren“
30.Jun.2014„Erich Kästner war damals schon altmodisch“
22.Jun.2014„Man müsste aus dem modernen Leben aussteigen“
16.Jun.2014Das Gedicht bestimmt die Farbe des Konzerts
13.Jun.2014Von der Bedeutung der Kunst
09.Jun.2014„RLF ist reflexiv und nicht positivistisch“
08.Jun.2014Ganz groß mit Hut
07.Jun.2014Du bist überall auf der Erde
06.Jun.2014Mikroben als Kunststars
30.Mai.2014„Ich nehme elektromagnetische Wellen wahr“
27.Mai.2014Von der Eisprinzessin zur Stilkönigin
21.Mai.2014Gestalten und Beobachten
21.Mai.2014Nordisches Speed-Dating in Berlin
19.Mai.2014Im Ravekostüm mit 50?
18.Mai.2014„Wir lieben das Risiko, zu scheitern“
13.Mai.2014Farben des Nordens
12.Mai.2014„Wir sollten bei unseren Revolutionen tanzen“
12.Mai.2014 David Hasselhoff singt für globe-M
11.Mai.2014Von Hackern und Hippies lernen
11.Mai.2014TV-Million durch Cannabiskampagne
29.Apr.2014 Sorgen um ein zerrüttetes Land
23.Apr.2014 Lust auf Neues
21.Apr.2014„Ich kann auch gerne mal läpsch sein“
20.Apr.2014 Der richtige Ton
17.Apr.2014 Auf der Suche nach Herausforderungen
13.Apr.2014Ich kann mir den Film in Farbe nicht vorstellen
12.Apr.2014Mich interessiert mehr der Blick daneben
06.Apr.2014Klavierspiel mit Freude
05.Apr.2014„Die Fragen werden bleiben“
02.Apr.2014"Wir waren schon heiße Typen"
01.Apr.2014"Wir waren schon heiße Typen"
24.Mär.2014„Hat man Eier, oder hat man keine?“
20.Mär.2014„Wir sind alle aus Spirit gemacht“
17.Mär.2014Beim Jazz muss man sich entblößen
07.Mär.2014Berlin hat die Kunst in mir hervorgebracht
06.Mär.2014„Für mich ist die Wahl eines Films persönlich“
04.Mär.2014Den französischen Schubladen entkommen
02.Mär.2014Close Up! als Kontakt zur Bodenstation
25.Feb.2014Beethoven plus Hindemith
14.Feb.2014Monatliche Wundertüte
10.Feb.2014Storytelling wie vor 50 000 Jahren
10.Feb.2014„Ich sehe über 600 Filme im Jahr“
03.Feb.2014Neue Räume schaffen
02.Feb.2014MY MISERY IS FOR YOUR ENTERTAINMENT
29.Jan.2014Berlin jazzt
20.Jan.2014„Inspiration ist wie Bauchschmerzen“
19.Jan.2014„Verbrechen sind keine Frage der Intelligenz“
16.Jan.2014„Ein lustiges Land mit einer seltsamen Kultur“
13.Jan.2014Die Farbe des Chansons
10.Jan.2014Leben als Kunstform
09.Jan.2014Die künstlerische Internationale
30.Dez.2013Musik für Erfahrene
22.Dez.2013Man ist so jung...
17.Dez.2013Das Zielgerichtete überwinden
11.Dez.2013Ökonomie des Schenkens
08.Dez.2013Die schöpferische Welt verstehen
07.Dez.2013 Faszination Kunstmarkt
06.Dez.2013Was ist Humor?
25.Nov.2013Streichquartett des Nonplusultra
24.Nov.2013Im Dunkel – da findest du was
21.Nov.2013 Symphonie einer großen Welt
21.Nov.2013„Es war filmmäßig“
11.Nov.2013 Splitter einer Ära
08.Nov.2013 Ein Geschenk aus Liebe
07.Nov.2013„Die Mentalität muss sich ändern“
04.Nov.2013 Uns interessiert, was wir nicht kennen
31.Okt.2013"Suche nach Gemeinschaft verbindet uns alle"
22.Okt.2013Schöne Wetteraussichten
20.Okt.2013Von der Vergeistigung der Materie
18.Okt.2013Berliner Nächte aus der 90 Grad-Perspektive
11.Okt.2013Intellektueller Pop
10.Okt.2013Ein Tausendsassa lernt nie aus
08.Okt.2013 Die Grenzgängerin
05.Okt.2013Nackte Seele
23.Sep.2013Städteplanung nach Darwin
16.Sep.2013Malen ist meine Meditation
15.Sep.2013Talentfinder
14.Sep.2013Hauptstadt des Tangos
14.Sep.2013Unter dem Pflaster der Linienstraße ‑ Zadig! 
13.Sep.2013Mut steht ihr gut
03.Sep.2013 Herausfordernde Lebendigkeit
27.Aug.2013Eine Frage des Geldes
26.Aug.2013Autobiographische Metaebene
24.Aug.2013Die Welt will, dass man erwachsen wird
20.Aug.2013Neue Töne aus der Uckermark
15.Aug.2013 Ein Traum fürs Leben
15.Aug.2013Der Blick zurück nach vorne
11.Aug.2013Kunst ohne Imagepflege
05.Aug.2013 Lalys Lalylalas
02.Aug.2013 Illusion im Dienste der Wahrheit
30.Jul.2013Zwischen Sorbonne und Depardieu
26.Jul.2013Nobelpenner mit Plattenvertrag
25.Jul.2013Jedermann - Ein Modezar im Zelt
19.Jul.2013Lodernde Leidenschaften
18.Jul.2013Mörderische Nische
05.Jul.2013Soziale Kreativität
04.Jul.2013Prada trifft auf Wes Anderson
01.Jul.2013„Der echte Heimatfilm ist tot“
27.Jun.2013Wir wollen mehr als nur Events
27.Jun.2013Für Chile arbeiten
21.Jun.20132500 Quadratmeter Glitzerwelt
11.Jun.2013„Im Alter möchte ich Udo Jürgens sein“
07.Jun.2013„Fresse halten, Bass spielen“
29.Mai.2013Erfrischend mutig - Rosalie Thomass
23.Mai.2013Imogen Kusch ‑ ein "24-Hour-Artist"
20.Mai.2013Visuelle Themenwelten
18.Mai.2013Himmel und Wasser
18.Mai.2013Bösewicht mit großem Herz
16.Mai.2013Musterhaft
10.Mai.2013Berlin Transit
10.Mai.2013„Theater ist für mich der Ur-Moment“
09.Mai.2013Für Recht und Gerechtigkeit
09.Mai.2013Kunst und Kommunikation
08.Mai.2013Mehr als kleine Strichmännchen
08.Mai.2013Schauen und Staunen
08.Mai.2013Designzauber aus dem Norden
08.Mai.2013Näkemiin Suomi!
08.Mai.2013Lebendige Folien - Media Art von Saana Inari
08.Mai.2013Szenetreff versus Beschaulichkeit
08.Mai.2013Jung und echt unter deutscher Flagge
08.Mai.2013Der Malteser Schatz
08.Mai.201340 Jahre „Schwarzer September“
08.Mai.2013Glamour auf rotem Teppich
08.Mai.2013Produktion und Verwertung
08.Mai.2013Bilderkrieg
08.Mai.2013Das menschliche Maß
08.Mai.2013Ein scheinbar unmögliches Projekt
08.Mai.2013Blindes Verständnis
08.Mai.2013Tanz, Musik, Film und Text

Warning: Duplicate entry '58254862' for key 'PRIMARY' query: INSERT INTO globem_watchdog (uid, type, message, severity, link, location, referer, hostname, timestamp) VALUES (0, 'php', '<em>Duplicate entry &amp;#039;15519857&amp;#039; for key &amp;#039;PRIMARY&amp;#039;\nquery: INSERT INTO globem_accesslog (title, path, url, hostname, uid, sid, timer, timestamp) values(&amp;#039;Man ist so jung...&amp;#039;, &amp;#039;node/9113&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;54.158.21.160&amp;#039;, 0, &amp;#039;644ead20a1b15818835a1ae960fd22f1&amp;#039;, 741, 1506255093)</em> in <em>/kunden/210808_12165/webseiten/globem/includes/database.mysql.inc</em> in Zeile <em>174</em>.', 2, '', 'http://alt.globe-m.de/de/experts/man-ist-so-jung', '', '54.158.21.160', 1506255093) in /kunden/210808_12165/webseiten/globem/includes/database.mysql.inc on line 174