Nobelpenner mit Plattenvertrag

Guaia Guaia © Tobias Hametner

Sie leben eine Utopie ohne festen Wohnsitz und ohne Versicherung. „Guaia Guaia“ alias Elias Gottstein und Luis Zielke ziehen seit drei Jahren mit Reggae-Elektropop durchs Land, einen Übernachtungsplatz finden die 23-Jährigen scheinbar immer. Gerade läuft der Dokumentarfilm „Unplugged: Leben. Guaia Guaia“ im Kino, ihr Album „Eine Revolution ist viel zu wenig“ erschien gerade bei Universal Music. Zu schön um wahr zu sein? Elias Gottstein und Luis Zielke über Wahlobdachlosigkeit, Fans und den Major-Plattenvertrag.

globe-M: „Unplugged: Leben. Guaia Guaia“ wirkt wie eine Party in Filmlänge. Richtige Probleme scheint es nicht zu geben.

Elias Gottstein: Nö, das würde ich gar nicht mal sagen, also ich glaube, der Film hat das ziemlich gut gezeigt. Da wurden jetzt keine Sachen ausgespart und man kriegt ja auch mit, dass wir immer mal aus `ner Wohnung im Winter rausfliegen und trotzdem haben wir das alles entspannt genommen. Für uns hieß es OK, jetzt kommt was neues.

globe-M: Aber das Leben ist doch sicherlich hart ohne festen Wohnsitz?

Elias Gottstein: Wir machen das, was wir machen wollen. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu anderen Obdachlosen. Selbst wenn etwas anstrengend ist oder teilweise auch unkomfortabel. Dadurch, dass wir das gerne und freiwillig machen mit Vision dahinter, fühlt es sich gut an. Wäre man gezwungen so zu leben, dann wäre es bestimmt nicht geil.

globe-M: Und wo übernachtet ihr?

Luis Zielke: Möglichst in den Nähe von dem Ort, an dem wir gerade sind. Wenn wir jetzt auf Tour und übers Land fahren, dann schlafen wir einfach draußen im Zelt mit Schlafsäcken, aber in den Städten findet sich meistens nach dem Konzert was.

Elias Gottstein: Heute haben wir bei einem netten Typen in Magdeburg in einer Fabrik übernachtet, den wir vor drei Jahren auf der Straße kennen gelernt haben, und jetzt hat er uns eingeladen bei ihm zu übernachten. Solche Sachen ergeben sich dann einfach. Als wir noch eine Wohnung hatten, da haben wir auch Leute aufgenommen, die wir irgendwo getroffen haben und so nehmen uns jetzt ein paar Leute auf. Wir geben denen ja auch was und würden andere Leute auch mit auf Tour nehmen.

globe-M: Sicherlich begegnet ihr Obdachlosen. Wie sind die Reaktionen? Ihr habt doch ein anderes, zivilisierteres Auftreten.

Elias Gottstein: Auf der Straße checken die Obdachlosen nicht, dass wir obdachlos sind. Das sieht man uns nicht an und wir sind es auch nicht in der Form, wie sie es sind. Es ist was ganz anderes, aber wo wir tatsächlich mehr Konversation mit Obdachlosen hatten war im Winter in Berlin. Da wohnten wir in einem Häuschen und hatten es uns schon eingerichtet, dann sind immer mehr Obdachlose in das gleiche Gebäude eingezogen und die lebten schon ganz anders, waren betrunken und pinkelten vor ihre eigene Wohnungstür. Das war schon was anderes, weil es für uns viel mehr eine Herausforderung war als für die. Allein, weil wir eigentlich so `ne Einstellung haben, die eigentlich sehr tolerant sein soll und plötzlich sind wir da an unsere Grenzen gestoßen.

globe-M: Was macht euren Lebensstil als Nobelpenner aus?

Elias Gottstein: (grinst) Anstatt schlechtes Fastfood zu essen oder Bier zu trinken, geht ein Nobelpenner zum Beispiel zu einem Bioladen und holt sich da das gute Essen aus der Tonne und kriegt dann noch von einer Oma fünf Euro zugesteckt.

globe-M: Ihr bedient euch am Container der Altkleidersammlung, taucht in Mülltonnen nach Essbarem und wisst euch auch sonst gut zu helfen. Gibt es etwas, ohne das ihr persönlich nicht leben könntet?

Elias Gottstein: Die Musikutensilien sind schon wichtig, um das zu tun, was wir machen wollen, aber selbst ohne die kommen wir eine Zeit lang zu recht. Aber was ich viel wichtiger finde ist die Möglichkeit, seine Zeit frei gestalten zu können und davon genug zu haben. Das ist wahrer Luxus, der eigentlich kein Luxus sein sollte. 

globe-M: Was nehmt ihr auf eure Reisen mit?

Luis Zielke: Also wir haben, wenn wir auf Tour sind, natürlich unsere Instrumente, Verstärker, Boxen und Generator dabei und einmal Wechselklamotten und einen Schlafsack. Im Winter versuchen wir ein paar Sachen wie einen Herd zu installieren, aber an sich haben wir nicht so viel privates Zeug. Das ist was anderes, ob du jetzt in eine fertige Wohnung einziehst und dann musst du da irgendwie ein Leben reinbringen, indem du Sachen aufhängst. Oder in ein fertiges Haus einziehst, wo einiges kaputt ist. Teilweise mussten wir noch ein bisschen was machen, um uns kuschelig zu fühlen, aber der Ort hat halt einen Charakter und viel leben wir davon, was ohnehin schon in der Gesellschaft vorhanden ist. Wir haben ja kaum Mangel, sondern es gibt von allem ja schon viel zu viel.

globe-M: 2012 drehte Sobo Swobodnik mit euch „Unplugged; Leben Guaia Guaia.“ Was hat sich seitdem verändert? 

Elias Gottstein:
Unser Leben ändert sich ständig. Was zum Beispiel vorher noch nicht war: Es gab ein paar Fernsehbeiträge über den Film und in Folge der Fernsehbeiträge gab es sogar schon Polizisten, die uns kannten und daraufhin ein bisschen freundlich behandelt haben. (grinst)

globe-M: Der Plattendeal mit Universal Music bedeutet doch sicherlich einen ziemlichen Bruch.

Elias Gottstein:
Eigentlich hat sich dadurch recht wenig verändert. Wozu sollen wir, bloß weil wir jetzt Geld haben, eine sinnlose Wohnung anmieten? Das Geld liegt halt auf der Bank rum, und wächst und gedeiht. Okay, wir kaufen jetzt im Bioladen ein.

Luis Zielke: Das ist eine Sache, die wir unterstützen wollen. Es ist Schadensbegrenzung, die man einfach so betreiben kann oder zu der man fast verpflichtet ist, wenn man es sich leisten kann. Den anderen Schwachsinn, den man halt sonst so konsumiert wie Klamotten, Fernseher, irgendwelche komischen Unterhaltungssachen, den kann man sich dann auch sparen.

globe-M: Zurück zum Plattendeal: Einige Fans sind verärgert, weil das Video zu „Neues Land“ doch von eurem Stil abweicht. Es ist ihnen zu glatt.

Elias Gottstein: Ich finde das ganz gut, dass die Fans da verärgert sind, weil das zeigt, dass sie uns für das mögen, was wir eigentlich sind. Dieses Unprofessionelle, Spontane und Autodidaktische. Das werden wir auch weiter beibehalten und wir leben immer noch auf der Straße. Jetzt haben wir mal ein anderes Video gemacht, was uns in einem anderen Kontext zeigt, und wenn ihnen das nicht gefällt, ist das Okay. Das ist ja nicht unser letztes Video. Und ich finde es auch geil, weil es eben mal was anderes. Irgendwann ist das ja auch langweilig, immer nur die Typen mit den Fahrrädern zu sehen. Außerdem hatten wir extrem viel Spaß beim Dreh. Das war ein richtig schöner Tag, aber wie gesagt: Ich finde das cool, wenn uns Leute für das lieben, was uns ausmacht.

Luis Zielke: Man muss halt auch mal ein lockeres Theaterspiel spielen können, das gehört mit dazu. So voll ernst nehmen, das führt auch nicht weiter.  

globe-M: Jetzt kommt ja der nächste Schritt: Im Herbst nehmt ihr am Bundesvision Song Contest als Kandidat für Mecklenburg-Vorpommern teil. Habt ihr nicht Angst, die Fans zu vergraulen?

Luis Zielke: Die Probe gilt für uns wie auch für andere Menschen. Wir waren auch vom ersten Augenblick an voll begeistert. Man kann sich entweder sagen: Das ist Scheisse oder sich ein bisschen genauere Gedanken machen, worum es uns eigentlich geht ‑ ein paar positive Aktionen starten, nicht einfach vor den extremen, sehr kritisch zu betrachtenden Massenmedien resignieren.

Elias Gottstein: Unser Ziel ist es halt, unsere Botschaft rüberzubringen und wir fragen uns schon: Ist das überhaupt möglich oder wird man von dem Entertainment-Faktor so krass geschluckt, dass da eh nichts mehr rüberkommt? Das wissen wir nicht und wir probieren es jetzt einfach aus. Wir sind aber jetzt Teil des Ganzen und ein Album bei Universal rauszubringen und dann zu sagen: „bei den ganzen anderen Sachen mache ich nicht mit“ macht ja keinen Sinn. Deswegen haben wir uns entschieden ganz oder gar nicht. Wir machen jetzt den ganzen Kram, den ganzen Rummel, einfach mal mit. Und wie es ist, das werden wir danach einfach mal sehen. 

globe-M: Vielen Dank für das Gespräch.  

 

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