Schöne Wetteraussichten

Anatol Latotin. Foto: privat

Ob im Fernsehen, einem lokalen Radiosender oder einer überregionalen Zeitung: Wettervorhersage gehört zum obligatorischen Angebot ausnahmslos aller Medien. Auch im Internet kann man zwischen mehreren Diensten wählen, die sich in der Ausführlichkeit ihrer Vorhersage überbieten. Eine Wetter-Site unterhält auch Anatol Latotin, nur geht es ihm dabei vor allem um Kunst. Sein beinahe missionarisches Anliegen erörtert er globe-M.

 

globe-M: Über die Seite mit dem sprechenden Namen „artmeteo“ habe ich vor etwa anderthalb Jahren erfahren und muss gestehen, dass ich nie im Leben mich so um das Wetter von morgen gekümmert habe wie seit dieser Zeit. Manchmal tue ich das zwei-, drei- und sogar viermal täglich.

Anatol Latotin: Das hört man natürlich gern!

globe-M: Immer, wenn man Ihre Seite öffnet, findet man die Wetterangabe ganz dezent in der linken Ecke oben, ansonsten sieht man über die ganze Breite des Monitors irgendein wunderbares Kunstwerk. Gerade eben habe ich zum Beispiel ein wirklich herrliches Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren aus dem Jahr 1509 aufgerufen, vorher war es ein Robert Rauschenberg und davor ein Künstler, dessen Namen ich nie zuvor gehört hatte.

Anatol Latotin: Es ist ganz dem Zufall überlassen, welches Werk Sie beim Aufrufen der Seite zu sehen bekommen. Insgesamt haben Sie bei uns die Möglichkeit, in den Genuss von exakt 6182 Bildern zu kommen, im November werden wir die Datenbank noch einmal deutlich ergänzen – erstmals auch durch Meisterwerke der Fotografie und der Plakatkunst.

globe-M: Wir sprechen hier ja von keinen Miniaturbildern, sondern von vollwertigen Reproduktionen, die den größten Monitor ohne Qualitätseinbuße ausfüllen. Wo haben Sie alle diese Abbildungen her?

Anatol Latotin: Als Quellen dienten größtenteils die auf CDs herausgebrachten Kompilationen. Sie hießen „Tausend Meisterwerke des Abendlandes“, „Alle Schätze aus der Eremitage“, „Russische Kunstmaler des 19. Jahrhunderts von A bis Z“ oder so ähnlich – an die genauen Titel erinnere ich mich nicht mehr – und enthielten tausende und abertausende Abbildungen. Manche Sammlungen erwiesen sich als Sammelsurien, aber auch sie gaben noch viel Material her.

globe-M: Haben Sie diese CDs praktisch in Ihre Datenbank überspielt?

Anatol Latotin: Wenn das so einfach wäre! Die meisten dieser Zusammenstellungen, wenn nicht sogar alle, wären in ihrer Gesamtheit einfach unerträglich, also musste ich sie zunächst „durchsieben“. Zuerst wurden alle Bilder nach formalen Kriterien wie unzureichende Größe, Auflösungs- oder Farbqualität aussortiert. Das ging noch am schnellsten. Danach befasste ich mich mit den Darstellungen selbst. Denn auf diese CDs, die durchaus thematisch eingeschränkt sein konnten, wurde alles raufgepackt, was dem Herausgeber in die Hände fiel. Nun können Sie sich aber vorstellen, dass keine Epoche und keine Nation nur Meister hervorgebracht hat und dass die meisten Gemälde von der Obrigkeit in Auftrag gegeben wurden. Als Folge haben wir tausende Zaren-, Fürsten- und Stadthalterportraits, die von mittelmäßigen Künstlern produziert wurden und sich kaum voneinander unterscheiden. Sie wurden gewiss zu Recht aus rein historischen Gründen aufbewahrt, sind aber – zumal in diesen Mengen – todlangweilig. Kurz und gut, was Sie auf artmeteo.com sehen, ist vielleicht fünf Prozent von dem, was an Bildmaterial durch meine Hände ging.

globe-M: Fünf Prozent nur?

Anatol Latotin: Auf keinen Fall mehr.

globe-M: Unglaublich! Das erklärt allerdings, warum Ihre Seite nie langweilig wird.

Anatol Latotin: Und genau das war unser Anliegen, als wir die Seite machten. Denn Millionen von Menschen gehen nie ins Museum oder zu Ausstellungen, nur weil sie nicht wissen, dass es interessant sein kann. Täglich nutzen dieselben Menschen verschiedene Internetdienste, um da ihre Wettervorhersage zu lesen. Würden sie das über artmeteo.com tun, würden sie jedes Mal ein Kunstwerk sehen – aufs Jahr gerechnet, wären es schon mal mindestens 300. Mit unserem Projekt betreiben wir keine Aufklärung, sondern haben einzig und allein das Ziel, den Zugang zur visuellen Kunst für alle zu öffnen.

globe-M: Wissen Sie vielleicht, wie viele Menschen das bereits tun?

Anatol Latotin: Es werden um die 7000 pro Tag sein.

globe-M: Nicht schlecht für ein reines Liebhaberprojekt, wofür Sie nicht einmal werben.

Anatol Latotin: Auch wenn wir die Seite alleine aus Freude heraus betreiben und sie nie als ein kommerzielles Unterfangen gesehen haben, wären höhere Besucherzahlen ganz im Sinne des Projekts doch zu wünschen. Aus diesem Grund erweitern wir einerseits den Bildbestand, steigen auf ein anderes meteorologisches Berechnungssystem um, womit wir endlich auch unsere englischsprachige Version fertig stellen.

globe-M: Man kommt auf der Seite doch prima ohne Englisch aus, alles ist doch sehr übersichtlich und mit verständlichen Symbolen versehen.

Anatol Latotin: Da gibt es schon noch ein paar Probleme zu lösen. Wir haben meteorologische Daten für 5843 Städte weltweit, ihre Namen sind in der Datenbank jedoch nur in kyrillischer Schrift vorhanden. Allerdings, wenn man die Seite aufruft, wird der Standort des Besuchers in den allermeisten Fällen anhand der IP-Adresse (Internet Protocol) identifiziert und der entsprechende Wetterbericht gleich angezeigt.

globe-M: Der kunstliebende Besucher kann das Problem umgehen, indem er den Übersetzerdienst von Google nutzt, seine Stadt eingibt, dann auf russische Übersetzung klickt, das Ergebnis kopiert und in das Stadtfeld auf Ihrer Seite einfügt. Das geht schnell und muss nur einmal gemacht werden.

Anatol Latotin: Na ja, das würde natürlich funktionieren, aber besonders benutzerfreundlich ist das ja nicht, müssen Sie zugeben.

globe-M: War ja nur ein Vorschlag, solange Sie an der Seite arbeiten. 

Anatol Latotin: Ich hoffe, dass dies nicht mehr so lange dauert.

globe-M: Woher kommen übrigens die Wettervorhersagen, auf der Seite habe ich keine Quellenangabe gefunden.

Anatol Latotin: Weil wir sie selbst berechnen.

globe-M: Erstaunlich. Was bedeutet „selbst berechnen“?

Anatol Latotin: Für alle technischen Aspekte der Seite einschließlich Programmierung ist mein guter Freund Grigori Schiischilkin zuständig. artmeteo.com ist unser gemeinsames Projekt: Ich kümmere mich um art und Grigori um meteo.

globe-M: Dass Sie sich Artdirector eines Designstudios ein Faible für Kunst haben, ist nicht überraschend. Und wie erklärt sich Grigoris Interesse für Meteorologie?

Anatol Latotin: Er ist ein passionierter Gleitschirmflieger, wofür man natürlich ganz genaue Angaben über die Wetterverhältnisse braucht. So bringt er unter anderem in Erfahrung, wie stark und in welche Richtung der Wind über einzelnen Landstrichen in jeweils unterschiedlichen Höhen weht.

globe-M: Woher bezieht er die für die Berechnung notwendigen Wetterdaten?

Anatol Latotin: Weltweit existiert ein großes Netz von Messstationen, die übrigens nicht unbedingt von irgendwelchen Institutionen aufgestellt wurden, sondern meistens von Hobbyforschern. Die von diesen Messstationen gesammelten Daten sind frei zugänglich. Außerdem gibt es weitere öffentliche Quellen, etwa von kanadischen Flughäfen oder einigen Universitäten. Anhand von bestimmten mathematischen Modellen lassen sich aus diesen Daten die zu erwartenden Werte für die nächsten Tage errechnen. Aber wie gesagt, so gut kenne ich mich in der Materie nicht aus, das ist Grigoris Metier.

globe-M: Soweit ich feststellen konnte, unterscheiden sich die Vorhersagen auf Ihrer Seite nicht von denen in den Hauptnachrichten.

Anatol Latotin: Nur dass bei uns schönere Bilder zu sehen sind.

globe-M: Da ist artmeteo.com konkurrenzlos. Vielen Dank für Ihre Arbeit im Dienste der Kunst und das aufschlussreiche Gespräch.

Anatol Latotin: Ich danke Ihnen.

 

Weitere Informationen
Die Wetterbericht-Seite artmeteo ist ein gemeinsames Projekt von Anatol Latotin, dem Artdirector eines Moskauer Designerstudios, und Grigori Schiischilkin, dem Programmierer und Hobby-Gleitschirmflieger. Die Besonderheit der Seite: Den Hintergrund für den Wetterbericht bildet immer ein Meisterwerk der Bildenden Kunst, das weder zeitlich, noch geografisch eingegrenzt ist. Da die englischsprachige Version der Seite noch nicht ganz fertig ist, hat globe-M eine Linksauswahl für einige deutsche Städte vorbereitet.

Expertenstimmen Archiv

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25.Sep.2014Positionen zur Positions
25.Sep.2014"Der Berliner Mythos allein zieht nicht mehr"
24.Sep.2014Neue Positionen beziehen
21.Sep.2014Tanzskulpturen
09.Sep.2014Erst Marathon, dann Freakshow
06.Sep.2014Choreographie der Schwerelosigkeit
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06.Sep.2014„Manchmal ist das Narrativ fast tyrannisch“
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16.Aug.2014Nicht nur in Stein gemeißelt
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06.Aug.2014Phönix aus der Asche
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30.Jul.2014„Als würde man in ein fremdes Land reisen“
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05.Jul.2014„Die Wirklichkeit ist noch wesentlich heftiger“
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30.Jun.2014„Erich Kästner war damals schon altmodisch“
22.Jun.2014„Man müsste aus dem modernen Leben aussteigen“
16.Jun.2014Das Gedicht bestimmt die Farbe des Konzerts
13.Jun.2014Von der Bedeutung der Kunst
09.Jun.2014„RLF ist reflexiv und nicht positivistisch“
08.Jun.2014Ganz groß mit Hut
07.Jun.2014Du bist überall auf der Erde
06.Jun.2014Mikroben als Kunststars
30.Mai.2014„Ich nehme elektromagnetische Wellen wahr“
27.Mai.2014Von der Eisprinzessin zur Stilkönigin
21.Mai.2014Gestalten und Beobachten
21.Mai.2014Nordisches Speed-Dating in Berlin
19.Mai.2014Im Ravekostüm mit 50?
18.Mai.2014„Wir lieben das Risiko, zu scheitern“
13.Mai.2014Farben des Nordens
12.Mai.2014„Wir sollten bei unseren Revolutionen tanzen“
12.Mai.2014 David Hasselhoff singt für globe-M
11.Mai.2014Von Hackern und Hippies lernen
11.Mai.2014TV-Million durch Cannabiskampagne
29.Apr.2014 Sorgen um ein zerrüttetes Land
23.Apr.2014 Lust auf Neues
21.Apr.2014„Ich kann auch gerne mal läpsch sein“
20.Apr.2014 Der richtige Ton
17.Apr.2014 Auf der Suche nach Herausforderungen
13.Apr.2014Ich kann mir den Film in Farbe nicht vorstellen
12.Apr.2014Mich interessiert mehr der Blick daneben
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02.Apr.2014"Wir waren schon heiße Typen"
01.Apr.2014"Wir waren schon heiße Typen"
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06.Mär.2014„Für mich ist die Wahl eines Films persönlich“
04.Mär.2014Den französischen Schubladen entkommen
02.Mär.2014Close Up! als Kontakt zur Bodenstation
25.Feb.2014Beethoven plus Hindemith
14.Feb.2014Monatliche Wundertüte
10.Feb.2014Storytelling wie vor 50 000 Jahren
10.Feb.2014„Ich sehe über 600 Filme im Jahr“
03.Feb.2014Neue Räume schaffen
02.Feb.2014MY MISERY IS FOR YOUR ENTERTAINMENT
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16.Jan.2014„Ein lustiges Land mit einer seltsamen Kultur“
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10.Jan.2014Leben als Kunstform
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21.Nov.2013 Symphonie einer großen Welt
21.Nov.2013„Es war filmmäßig“
11.Nov.2013 Splitter einer Ära
08.Nov.2013 Ein Geschenk aus Liebe
07.Nov.2013„Die Mentalität muss sich ändern“
04.Nov.2013 Uns interessiert, was wir nicht kennen
31.Okt.2013"Suche nach Gemeinschaft verbindet uns alle"
22.Okt.2013Schöne Wetteraussichten
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18.Okt.2013Berliner Nächte aus der 90 Grad-Perspektive
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03.Sep.2013 Herausfordernde Lebendigkeit
27.Aug.2013Eine Frage des Geldes
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11.Aug.2013Kunst ohne Imagepflege
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21.Jun.20132500 Quadratmeter Glitzerwelt
11.Jun.2013„Im Alter möchte ich Udo Jürgens sein“
07.Jun.2013„Fresse halten, Bass spielen“
29.Mai.2013Erfrischend mutig - Rosalie Thomass
23.Mai.2013Imogen Kusch ‑ ein "24-Hour-Artist"
20.Mai.2013Visuelle Themenwelten
18.Mai.2013Himmel und Wasser
18.Mai.2013Bösewicht mit großem Herz
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08.Mai.2013Produktion und Verwertung
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08.Mai.2013Ein scheinbar unmögliches Projekt
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08.Mai.2013Tanz, Musik, Film und Text

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