Städteplanung nach Darwin

Alex Buldakov. Foto: privat

Vor genau drei Jahren schloss sich Alex Buldakov mit zwei weiteren Moskauer Künstlern zu der Gruppe Urban Fauna Laboratory zusammen. Alle Arbeiten der Gruppe kreisen um Tiere, die inmitten unserer Städte leben. Es war daher doch überraschend, seine Installation für die Bergen Assembly in einem Gebäude zu finden, die für die Dauer der Kunsttriennale zum „Institut für imaginäre Staaten“ erklärt wurde. globe-M nutzte die Gelegenheit, um mit dem Künstler über den Lebensraum „Stadt“ zu sprechen.

 

globe-M: In Ihren Arbeiten beschäftigen Sie sich mit Tauben, Ratten, Krähen, streunenden Katzen und anderen wenig sympathischen Kreaturen, die der Stadt auf keine Weise nützen.

Alex Buldakov: Diese Tiere sind Teil einer kulturell entwickelten Gesellschaft, deren wichtiges Merkmal der Überfluss ist. In ihrer  Komplexität bietet vor allem die postindustrielle Gesellschaft solchen parasitären Geschöpfen ausreichend Lebensraum.

globe-M: Im Rahmen der 13. Architekturbiennale in Venedig zeigten Sie Ihr Projekt, in dem es um die in einer leerstehenden Lampenfabrik lebenden Katzen ging. Die aggressive Besitzergreifung durch die Katzen betraf da eine stillgelegte Industrieanlage, also ein verlassenes, verwahrlostes Gebäude. Ganz anders bei der Bergen Assembly: In der Installation „Tal der Bettler“, die Sie eigens für die norwegische Kunsttriennale schufen, handelt es sich um ein ganz und gar intaktes und dicht besiedeltes Moskauer Bezirk.

Alex Buldakov: Dieser Installation liegt auch eine andere Fragestellung zugrunde. In der Darwinschen Evolutionstheorie werden ererbte und erworbene Eigenschaften konsequent gegenübergestellt. Auch wenn diese These in der modernen Naturforschung manchmal angezweifelt wird, gehört sie dennoch zu den grundsätzlichen Regeln der Evolutionstheorie und bietet ein praktikables Instrument, mit dessen Hilfe sich kulturelle Entwicklungen auf die gleiche Weise wie Naturabläufe untersuchen lassen.

globe-M: Ist es nicht so, dass genetische Information vererbt wird, um einen Organismus zu bilden, und während der Organismus wächst, er Fähigkeiten erwirbt, mit seiner Umwelt zu interagieren?

Alex Buldakov: Ja, genau. Der springende Punkt ist aber, dass gerade dank diesen erworbenen Fähigkeiten er seinen Lebensraum verändert, sodass sich dieser zur Vererbung von genetischer Information dann entweder eignet oder halt nicht eignet. Das Spezifische in der Wechselbeziehung zwischen Vererbtem und Erworbenem ist ihre Unumkehrbarkeit. Der unvermeidliche Wille eines lebendigen Organismus zur Expansion verändert unweigerlich die Bedingungen für Vererbung. Hier schließt sich der Kreis.

globe-M: Aber wo sehen Sie da ein Problem?

Alex Buldakov: Der Konflikt zwischen Vererbtem und Erworbenem ist gleichbedeutend mit dem Kontrollverlust über den Ursache-Wirkungs-Zusammenhang. Es wird dem puren Zufall überlassen, ob ein unvorhersehbarer Fehler zu einer ökologischen Katastrophe führt oder Möglichkeiten zur Entstehung neuer Arten öffnet. So können winzige Mängel bei der Stadtplanung den Weg für die Expansion mancher Tier- oder Pflanzenarten führen, die dann als parasitär gelten.  

globe-M: Da in Ihrer Installation „Tal der Bettler“ ein großer Lageplan einer Wohnsiedlung direkt über der Metallkonstruktion hängt, gehe ich davon aus, dass Ihre künstlerische Untersuchung von urbaner Fauna genau auf so einem „winzigen Mängel“ beruht.

Alex Buldakov: Das ist der Lageplan des Quartiers Nr. 77 in einem der nordwestlichen Bezirke Moskaus. Die Wohnsiedlung wurde den Bedürfnissen eines Autowerks angepasst, das sich in der Nähe befindet: ein paar Dutzend fünfstöckiger Plattenbauten aus der Chruschtschow-Zeit, zahlreiche zehn- und zwölfstöckige Häuser späteren Baudatums und mehrere Kinderspielplätze – eine für die Sowjetunion übliche Bebauung. Ein wirklich kleines Detail in der Architektur dieser Wohnblöcke eröffnet einen – hinsichtlich der Vererbung sehr aussichtsreichen – Lebensraum für mindestens zwei Tierarten: Kleine Belüftungsöffnungen in Sockeln und Dächern der Plattenbauten ermöglichten die Besiedlung der Keller durch Katzen und der Dachböden durch Tauben. Dank dieser Besonderheit in der Konstruktion verwandelte sich eine typische sozialistische Schlafstadt in einen improvisierten Park urbaner Fauna, der sich perfekt zur Beobachtung von Lebenszyklen der Tierpopulationen und ihren Beziehungen zu den hier lebenden Menschen eignet.

globe-M: Wodurch zeichnet sich das Verhalten dieser Tiere aus?

Alex Buldakov: In den frühen Morgenstunden besetzen Tausende von Tauben Plätze in der Nähe von Bushaltestellen, Kinderspielplätzen und Parkbänken, die am meisten von Menschen frequentiert werden. Seit  mehreren Jahrzehnten vermehren sie sich in den Dachböden und leben von menschlichen Almosen. Deswegen haben sie jede Scheu von Menschen verloren. Während du auf den Bus wartest oder dich auf eine Bank setzt, kannst du beobachten, wie einige Dutzend Tauben dich langsam von allen Seiten umkreisen. Die Dreistigkeit, mit der sie sich dir nähern, lässt daran denken, dass sie nicht etwa warten oder bitten, sondern ihr Futter geradezu fordern. Erstaunlicherweise müssen sie für gewöhnlich nicht lange warten und bekommen irgendwelche Reste, etwa von einem Sandwich, zugeworfen. Man kann auch kleinere Taubengruppen unter den Balkonen von besonders tierliebenden Menschen beobachten. Ganzjährig und bei jeder Witterung sind sie an ihren Stammplätzen anzutreffen. Wenn die Tauben einmal gesättigt sind, setzen sie sich zu Hunderten auf Stromleitungen und kacken den Asphalt voll. An ihre Stelle kommt aber sofort die nächste Bettlerschar. So geht es den ganzen Tag lang. Am späten Nachmittags kommen dann auch die Katzen heraus. 

globe-M: Katzen müssten doch rein theoretisch diese Tauben jagen. Was Sie eben beschrieben haben, wäre für jedes Raubtier ein Eldorado.

Alex Buldakov: Ja, genau so ‑ rein theoretisch... Aber nicht in einem urbanen Tierpark. Katzen beachten die Tauben überhaupt nicht, und Tauben haben vor Katzen nicht mehr Angst als vor Menschen. Katzen sind in dieser von Menschen gestalteten Landschaft ebenfalls Bettler, die von Almosen und Resten leben. Die streuenden Katzen, von denen es in jedem Keller mindestens eine Kolonie lebt, fürchten sich vor Menschen nicht, aber legen auf ihre Aufmerksamkeit überhaupt keinen Wert. Auf jeden Versuch, ihnen näher zu kommen, reagieren sie äußerst aggressiv und machen nur Ausnahmen für die meistens älteren Frauen, die sie regelmäßig füttern und sich sonst um sie kümmern.

globe-M: Und das alles wegen kleiner Belüftungsöffnungen!

Alex Buldakov: Sie trugen entscheidend dazu bei, dass Tiere in die städtische Umgebung integriert wurden. Auf diese Weise entstand ein einmaliges Ökosystem, das wir als „Tal der Bettler“ charakterisieren.

globe-M: Haben Sie sich Gedanken darüber gemacht, wie die Evolution dieser expansiven Tiere in der Zukunft verlaufen kann?

Alex Buldakov: Ich habe das Gefühl, dass sich diese Frage nur direkt vor Ort beantworten lässt. Man sollte diese Prozesse, von denen wir heute gesprochen haben, in ihrer Dynamik erforschen und alle Formen, Funktionen und Ereignisse festhalten. Dabei sollte man sich der Methode teilnehmender Beobachtung bedienen und theoretische Generalisierung vermeiden.

globe-M: Die Kunst entwächst oft seltsamen Tälern...

Alex Buldakov: …und Müllhalden.

globe-M: Vielen Dank für den Einblick in Ihr Laboratorium!

 

 

Weitere Informationen
Homepage der Künstlergruppe Urban Fauna Laboratory  
globe-M Bericht über die Bergen Assembly 

 

Expertenstimmen Archiv

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21.Sep.2014Tanzskulpturen
09.Sep.2014Erst Marathon, dann Freakshow
06.Sep.2014Choreographie der Schwerelosigkeit
06.Sep.2014Das Dunkle in uns
06.Sep.2014„Manchmal ist das Narrativ fast tyrannisch“
04.Sep.2014„Wir schulden den Bayaka unseren Film“
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20.Aug.2014„Georgien ist näher am Leben.“
16.Aug.2014Nicht nur in Stein gemeißelt
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06.Aug.2014Landschaftsfantasien
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12.Mai.2014 David Hasselhoff singt für globe-M
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11.Mai.2014TV-Million durch Cannabiskampagne
29.Apr.2014 Sorgen um ein zerrüttetes Land
23.Apr.2014 Lust auf Neues
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17.Apr.2014 Auf der Suche nach Herausforderungen
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12.Apr.2014Mich interessiert mehr der Blick daneben
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31.Okt.2013"Suche nach Gemeinschaft verbindet uns alle"
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20.Okt.2013Von der Vergeistigung der Materie
18.Okt.2013Berliner Nächte aus der 90 Grad-Perspektive
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10.Okt.2013Ein Tausendsassa lernt nie aus
08.Okt.2013 Die Grenzgängerin
05.Okt.2013Nackte Seele
23.Sep.2013Städteplanung nach Darwin
16.Sep.2013Malen ist meine Meditation
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14.Sep.2013Unter dem Pflaster der Linienstraße ‑ Zadig! 
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03.Sep.2013 Herausfordernde Lebendigkeit
27.Aug.2013Eine Frage des Geldes
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15.Aug.2013 Ein Traum fürs Leben
15.Aug.2013Der Blick zurück nach vorne
11.Aug.2013Kunst ohne Imagepflege
05.Aug.2013 Lalys Lalylalas
02.Aug.2013 Illusion im Dienste der Wahrheit
30.Jul.2013Zwischen Sorbonne und Depardieu
26.Jul.2013Nobelpenner mit Plattenvertrag
25.Jul.2013Jedermann - Ein Modezar im Zelt
19.Jul.2013Lodernde Leidenschaften
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