Zwischen Technik und Poesie

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2002 verzauberte Regisseur Jean-Pierre Jeunet das Kinopublikum mit „Die fabelhafte Welt der Amélie“, nun hat Amélie einen amerikanischen Bruder bekommen. Auf dem Filmfest München stellt er „Die Karte meiner Träume“ vor: T. S. Spivet ist ein schmächtiger zehnjähriger Junge, der sich lieber um seine Erfindungen als um die Farbe seiner Socken sorgt. Wie man den perfekten Darsteller findet und warum Jeunet „Micmacs“ dem oscargekrönten „Life of Pi“ vorzog, erklärt er globe-M.

globe-M: In „Die Karte meiner Träume“ erfindet ein kleiner Junge eine Maschine, die sich selbst antreibt. Waren Sie auch so kreativ?

Jean-Pierre Jeunet: Als ich sehr klein war baute ich einige elektronische Sachen und ich war zwischen Film und elektronischen Dingen hin- und hergerissen. Und ich dachte: Animation ist beides. Ich baue meine Puppen und mein Filmset. Es war gut, damit wie Tim Burton zu beginnen. Ich liebe es, mit meinem Computer zu arbeiten. Ich verbringe das Wochenende während des Shootings damit, mit meinem Computer zu spielen. Am Montag ist alles fertig. Dann sind alle erstaunt und fragen mich, wann ich eigentlich schlafe.

globe-M: Was hat Sie bei der Lektüre von Reif Larsens Buch dazu inspiriert, es umzusetzen?

Jean-Pierre Jeunet: Die Möglichkeit, in 3D zu drehen, die weitläufige amerikanische Landschaft und das Gefühl, das ich hatte, als ich das Drehbuch durchlas.

globe-M: Dann begann die Arbeit am Film. Diesmal in der freien Natur… 

Jean-Pierre Jeunet: Es war für alles für mich sehr neu. Wir hatten eine Woche, bevor der Winter kam, dann wäre alles vom Schnee überdeckt worden. Also suchten wir 5 000 Kilometer innerhalb einer Woche mit Helikoptern, Zügen und Autos nach dem perfekten Ort ab. Wir drehten in Montréal, bauten dort die Ranch auf. Es ist so eine großartige Landschaft, da musste man nichts verändern. Der Rest des Films ist im Studio entstanden.

globe-M: Wie war das Casting für die Rolle des T. S. Spivet?

Jean-Pierre Jeunet: Es war beängstigend. Wir fanden keinen für die Rolle. Und ich fragte: „Warum schauen wir uns nicht die Nummer zwei und Nummer drei von Martin Scorseses „Hugo Cabret“ an?“ Und sie meinten: „Du hast sie bereits gecastet.“ Plötzlich gab es da per Skype ein Kind, das zu klein und zu jung war. Das war nicht der T. S. Spivet, den ich mir vorgestellt hatte, aber er erzählte mir: „Ich spreche chinesisch und russisch und bin Martial Arts Champion. Ich kann auf Kommando weinen.“ Ich dachte mir: „Ich muss diesen Jungen kennenlernen.“

globe-M:  Und dann hatten Sie sich für genau diesen Jungen entschieden…

Jean-Pierre Jeunet: Das erste Mal sind wir das Skript mit ihm und mit einem Coach Szene für Szene durchgegangen und er war ziemlich uninteressiert. Er wollte lieber mit der Eisenbahn am Boden spielen, da machten wir uns schon Sorgen, aber am Tag danach wusste er alles. Er informierte sich via Internet über die Szene und war sehr clever. Dieses Kind ist ein wahrer Profi. Ich sprach mit ihm, wie ich mit Audrey Tautou spreche. Er wollte jeden Stunt selbst machen,  er lernt gerne. Er drehte gleichzeitig eine TV-Serie, aber die Anstrengung störte ihn nicht. Nur einmal weinte er, als er eine Grille verloren hatte.

globe-M: Im Film heißt es „Poeten brachten die Wissenschaft voran.“ Glauben Sie daran?

Jean-Pierre Jeunet: Ich mag diesen Teil über Wissenschaft und Poesie gerne. Es gibt eine Szene in dem Film, in der T. S. Spivet im Zug ist und über die Sonne spricht. Die ist nicht im Buch. Ich habe diese Idee von einem kanadischen Wissenschaftler geklaut. Er sagt: „Du kannst die Sonne mit Poesie beschreiben oder mit Wissenschaft.“ Es ist wie mein Job. Wenn ich einen Film mache, dann ist der zwischen Technik und Poesie.

globe-M: Helena Bonham Carter spielt die Mutter von T. S. Pivet, eine Biologin und fanatische Insektenforscherin. Selbst die Laus auf dem Kopf von T. S. Pivets Bruder ist nicht vor ihr sicher. Wie war die Arbeit mit ihr?

Jean-Pierre Jeunet: Es war total einfach. Wenn ich einen dummen Witz machte, lachte sie laut. Das fand ich toll. Ich traf sie auf dem Shooting zu „Fight Club“. Sie sprach französisch und meinte: „Wenn Sie wollen, was sie wollen.“ Sofort als ich das Drehbuch schrieb, dachte ich an sie. Es war so einfach. Ich schickte es ihr und sie schrieb zurück: „Ich liebe es.“ Und ich denke auch an Sie bei meinem nächsten Film.

globe-M: Und worum geht’s?

Jean-Pierre Jeunet: Künstliche Intelligenz, aber es ist zu früh, um darüber zu sprechen. Es wird auf jeden Fall günstiger sein. Diesmal waren es 25 Millionen Euro.

globe-M: Immerhin günstiger, als es „Life of Pi“ gewesen wäre. Sie hatten doch auch am Drehbuch gearbeitet?

Jean-Pierre Jeunet: Ja. Wir waren sehr glücklich über das Drehbuch, das ist in Hollywood selten der Fall. Das wären nur ein oder zwei Änderungen gewesen, aber es war zu teuer. Wir hätten 85 Millionen Dollar gebraucht, aber die Produktion sollte nicht teurer als 60 Millionen Dollar werden. Also schlugen sie mir vor, in Europa zu produzieren. Wir recherchierten in Alicante und schrieben das ganze Storyboard in vier Monaten Arbeit. Wir gingen sogar auf Locationsuche in Indien und waren drehbereit. Unsere Adaption war eine richtige Adaption, nicht Copy und Paste wie bei „Amélie“. Übrigens liebte Yann Martel, der Autor von „Life of Pi“, unsere Adaption. Der Dollarkurs war einfach zu hoch.

globe-M: War es eine große Enttäuschung für Sie?

Jean-Pierre Jeunet: Nein, ich dachte, ich werde mein ganzes Leben damit verbringen, an „Life of Pi“ zu arbeiten. „Wartet drei Jahre auf mich, dann kann man den Tiger in CGI realisieren.“  Das ging zu dem Zeitpunkt wegen dem Fell noch nicht. Also machte ich „Micmacs“ und als ich wieder kam, hatten sie Ang Lee engagiert. Er brauchte 115 Millionen Dollar. Taiwan zahlte die Hälfte des Budgets, weil er mit dem Präsident befreundet ist.

globe-M: Was denken Sie über den Film?

Jean-Pierre Jeunet: Der Central Park ist großartig, aber die Gespräche sind langweilig. Es ist ein Copy und Paste des Originals. Als ich hörte, dass der Autor für den Oscar nominiert wurde, dachte ich: „Oh mein Gott.“

globe-M: Ihnen wurde auch ein Dreh des Harry Potter-Films angeboten…

Jean-Pierre Jeunet: Das war am Ende einer langen Verpflichtung. Ich war sehr erschöpft und sie wollten, dass ich die Woche darauf anfange. Ich dachte, alles liegt auf dem Tisch: Production Design, das Casting, das Kostüm, ich muss nur drehen. Aber ich dachte auch, dass es langweilig würde. Ich bekomme viele Vorschläge. Der letzte war ein Remake von „Die Schöne und das Biest“, nachdem das drei Monate zuvor in Frankreich gezeigt wurde. Natürlich muss man da ein Remake machen. (lacht)

globe-M: Könnten Sie sich vorstellen, beispielsweise „Game of Thrones“ zu machen?

Jean-Pierre Jeunet: Ich hasse so etwas ‑ Geschichten mit einem magischen Ring oder etwas ähnlichem. Ich denke mir immer: „Über was reden die?“

globe-M: Was schwebt Ihnen vor?

Jean-Pierre Jeunet: Meine Filme sind sehr teuer, weil die Crew sehr gut ist, sie wurden schon für den Oscar nominiert. Außerdem bin ich sehr wählerisch und habe eine sehr lange Vorbereitungszeit. Ja, das ist schon teuer. Mein Traum ist es, einen sehr günstigen Film in nur zwei Wochen zu machen, aber das Schwierigste ist, die richtige Geschichte dafür zu finden.

 

Weitere Informationen

„Die Karte meiner Träume“  läuft in 3D auf dem Filmfest München. Am 28. Juni 2014 ist die offzielle Eröffnungsparty im ZKMax. Auch dort wird der Film gezeigt. Allerdings in 2D. Zur Rezension von „Die Karte meiner Träume“.
 

 

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